In der Zeit der deutschen Kleinstaaterei endete bei Heilbronn der württembergische Neckar. Durch das im Jahr 1333 ausgestellte Neckarprivileg wurde der Stadt Heilbronn die Genehmigung erteilt, den Lauf des Neckars zu beeinflussen.
Stauwehre
wurden gebaut, die die städtischen Mühlen mit Wasserkraft
versorgten. Diese Entwicklung Heilbronns wirkte sich allerdings verheerend
auf die Schifffahrt aus - der Neckar war dicht. Bis auf das Holz der
Flöße mussten alle Waren in Heilbronn umgeschlagen werden.
1802 wurde Heilbronn Württembergisch, der Wilhelmskanal wurde gebaut
und 1821 eröffnet, der Neckar konnte wieder durchgehend befahren
werden.
Volltextsuche